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Lily Turtles - Ödemerkrankung Aktiv mit Lip- und Lymphödem

Selbsthilfegruppe „Lily Turtles“ blickt bei medi hinter die Kulissen

besuch medi

Sich der Krankheit stellen und das Leben selbstbestimmt gestalten – unter diesem Motto treffen sich die „Lily Turtles“ einmal im Monat.
Die Selbsthilfegruppe schafft seit 2014 Aufmerksamkeit für Lip- und Lymphödemerkrankungen und klärt über Therapiemöglichkeiten auf.
In Bayreuth besichtigten die Mitglieder das Werk der medi GmbH & Co. KG.
Am 28. September 2015 besuchten neun Frauen der Selbsthilfegruppe „Lily Turtles“ den Hilfsmittelhersteller medi in Bayreuth.

Viele von ihnen tragen Kompressionsstrümpfe (wie die mediven 550 Beinversorgung) und wollten vor Ort erfahren, wie diese hergestellt werden.
Die Selbsthilfegruppe tauscht sich über Lip- und Lymphödeme aus – zwei Erkrankungsformen, die in Deutschland noch wenig bekannt sind.
Die Frauen zeigen, dass das Leben nicht von der Krankheit bestimmt wird, sondern diese in den Alltag integriert werden kann.
Vielen Patienten wird zu Diät und Sport geraten, doch das allein hat nur wenig Einfluss auf die Körpermaße der Betroffenen.
Lymphdrainagen und das tägliche Tragen medizinischer Kompressionsstrümpfe lindern Schmerzen, verringern Schwellungen und unterstützen den Lymph- und Blutkreislauf.

Erst die Diagnose ermöglicht die richtige Therapie Initiatorin Katja Wagner atmete auf, als bei ihr nach 28 Jahren schließlich die richtige Diagnose gestellt wurde: Lipödem.
„Das war nach all den Jahren eine echte Erleichterung. Endlich wusste ich, was ich hatte.“
Sie trägt seit mehr als fünf Jahren flachgestrickte, maßangefertigte Kompressionsstrümpfe und ist begeistert.

„Ich möchte nicht mehr ohne Kompression in den Tag starten. Wenn ich die Strümpfe ausnahmsweise nicht trage, spüre ich sofort die Veränderungen und Schmerzen.“
medi Handelsvertreterin Silvia Günther informierte die Gruppe über Neuheiten und organisierte auch den Besuch bei medi.
„Je besser die Patienten das Hilfsmittel verstehen, desto erfolgreicher wenden sie es an“, sagt sie.

Dieses Verständnis wurde bei der Betriebsführung anschaulich vermittelt.
Interessiert folgten die Frauen den Ausführungen zu den Kompressionsstrümpfen bei jedem einzelnen Arbeitsschritt – von der Strickerei über die Konfektionierung bis zum Versand.
Franziska Muth, Mitglied der Selbsthilfegruppe, war fasziniert von der Hightech-Produktion.
„Es ist beeindruckend, aus wie vielen Schritten die Fertigung besteht und wie filigran die starken Strümpfe sind.“

Auch medi profitiert vom Engagement der Selbsthilfegruppe.

Im Gespräch erhielt das Unternehmen unter anderem Feedback zu den aktuellen Trendfarben und kann so noch besser auf die Wünsche der Anwender eingehen.
Katja Wagner zeigte ihre Kompressionsstrümpfe im neuen Ton Kirschrot. „Ich trage gerne leuchtende Farben und verstecke mich nicht, das Lipödem ist ein Teil von mir.
Viele Menschen schauen interessiert auf meine Strümpfe und ich gebe dann gerne Auskunft über die Erkrankung.“
Die „Lily Turtles“ haben nun ein noch besseres Verständis davon, wie ein Kompressionsstrumpf funktioniert.

Mit diesem Wissen steigt auch die Motivation, die Dauerversorgung Tag für Tag zu tragen.

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